Extra Bodies Plakat

EXTRA BODIES im Migros Museum

Das Migros Museum für Gegenwartskunst ist endlich wieder zum Leben erwacht. Mit dem Thema Extra Bodies – The Use of the ‚Other Body‘ sind nämlich viele Menschen in die zwei Stockwerke im Löwenbräu-Areal eingezogen.

Wie im Besuchertext erklärt wird:

Es ist die künstlerische Praxis, auf ‹andere Körper› zurückzugreifen. Diese ‹anderen Körper› werden von den Künstlern aufgrund ihrer spezifischen sozialen oder biosozialen Rolle ausgewählt – und könnten somit auch als Statisten (engl.: «extras») bezeichnet werden. Alle Arbeiten zeichnen sich durch ihren «Aufführungs»-Charakter aus. Auffällig ist dabei, dass der Betrachter weder eingebunden noch zur Teilnahme eingeladen wird.

Es geht um den Menschen als Ausstellungsobjekt. Dies wird auf eindrückliche Art und Weise demonstriert. Die vielen Gesichter und Menschen prägen sich ein. Unvergesslich bleibt die Video-Installation Test Room 2000 von L.A. Raeven (siehe auch Plakat im Cover). Drei Monitore zeigen einen Raum mit acht Models, die mit einer Nummer versehen werden, sich bis auf die Unterwäsche ausziehen und aus verschiedenen Winkeln gefilmt wurden. Dazu gibt es die Beobachtungen zu lesen, sowie die Transkription der geführten Gespräche im Test Room. Ein bisschen Big Brother-Unterhaltung und irgendwie falsch und erschreckend.

Der Körper in Migration wird auch in den Fokus gestellt. Er widerspiegelt „sozioökonomische Veränderungen“ wie beispielsweise Globalisierung und die Flüchtlingskrise.

Die Ausstellung wird noch bis am 4.2.2018 gezeigt.

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