Elements, Courtesy Galerija Gregor Podnar, Berlin, und galerie frank elbaz, Paris, 2016. © 2017 ProLitteris, Zürich

Neue Ausstellungen im Haus Konstruktiv

Das Haus Konstruktiv ist ein Begriff. Im schönen industriellen Bau des alten ewz-Unterwerks Selnau direkt an der Sihl situiert, steht die Stiftung für führende Ausstellungen im Bereich der konstruktiv-konkreten Kunst.  Was kann man darunter verstehen?  Schon die Gründer haben hierzu klare Vorstellungen notiert. Während Max Bill hierzu die Adjektive «scharf, eindeutig und vollkommen» notierte, trägt das Museum heute einen wichtigen Teil zur Sammlung und Darstellung moderner Kunst in der Stadt Zürich bei. Nach kurzem Umbau beleben zwei neue Ausstellungen die Räume. Am 25. Oktober startet die neue Ausstellungsperiode.

Mit der Verleihung des Zurich Art Prix 2017 an die französische Künstlerin Marguerite Humeau wird ihre Ausstellung RIDDLES gezeigt. Ein zentrales Thema ist die Sphinx, welche eine sagenhaft umwobene Figur aus der Mythologie ist. Sie stellt gerne Rätsel, deren Ausgang über Leben und Tod beschliesst. Hier wird der Bogen in die Moderne geschlagen – sind die modernen Überwachungsanlagen eine Wiedergeburt der Sphinx?

Parallel wird Julije Knifer gezeigt. Der verstorbene kroatische Künstler ist bekannt für seine grafischen Werke und Gemälde. Die nicht-figurative Kunst zeigt vor allem sein Lieblingsmotiv, das Mäander. «Entstanden ist ein vom radikal existenzialistischen Geist des Künstlers geprägtes, nachgerade monolithisches Œuvre», welches nun ausgestellt wird (Quelle: Haus Konstruktiv).

Marguerite Humeau: 25. Oktober 2017 bis 14. Januar 2018

Julije Knifer bis 14. Januar 2018

Bild: Elements, Courtesy Galerija Gregor Podnar, Berlin, und galerie frank elbaz, Paris, 2016. © 2017 ProLitteris, Zürich.

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